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Le Petit Train d'Auteuil

 

Über Reise ans Ende der Nacht (Céline) vorbei an Das Tier im Menschen (Zola) über Verlaine und Die Gebrüder Goncourt.
 
Auf dem Schachbrett des grossen pariser Hüpfspiels erreichte man manchmal, auf einem Bein, auf einem Fuss, den Himmel des Bois de Boulogne. Aber um dort anzukommen, hiess es marschieren, immer noch marschieren, weitermarschieren, vom Epinettes Platz zum Carpeaux Platz, vom Moulin Rouge zum Moulin d’Auteuil, vom Monoprix de la Fourche zum Prisunic Mozart, vom Friedhof Montmartre zum Friedhof Passy, vom College der rue de Rome zu dem “elenden fernen Lycée”, auf der Suche nach jenen Gipfeln, wo - wie es scheint - die Luft reiner ist; und all das, weil der Hirt immer das Schaf sucht, wie sich der Grossonkel Felip traurig beklagte, und das Schaf nicht den Hirten, wie der Grossonkel Cartou spöttisch feststellte.
Und dann, wenn unsere dünnen Beine uns nicht mehr tragen konnten, dann nahm man le petit train d’Auteuil (den kleinen Zug nach Auteuil) ...
 
Gestern nachmittag in St Girons, Markt. Im Staub, Spaten, Rechen, Gabeln, alle landwirtschaftlichen Geräte, die den “Ménets” halfen, auf den Ländereien des Castet de Toch Strassen und Fahrwege einzurichten. Die Geräte liegen am Boden auf dem Place de la Poste, so wie die Meinen unter dem zarten Gras des Friedhofs von Esplas de S. oder unter dem Kies der Grabstätten von Durban liegen, Schimmel bei Schimmel, hypothetisch behütet von irgendeinem grossen Christus am Kreuz, während weiter unten, in der Tiefe der moosigen Wiesen, die kleine schwarze Forelle, das Auge an der bewegten Wasseroberfläche, lustig hin- und herflitzt in der vorbeiziehenden Strömung.
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